Bimetall


Bimetall
Bimetallstreifen

* * *

Bi|me|tall 〈n. 11; unz.〉 zwei aufeinandergeschweißte Metallstreifen mit verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten [<lat. bis „doppelt“ + metallum „Metall“]

* * *

Bi|me|tall [ bi- (3)]: aus zwei versch., mechanisch miteinander verbundenen Metallen bestehender Werkstoff oder daraus bestehendes Werkstück.

* * *

Bi|me|tall, das [aus lat. bi- = zwei u. Metall] (Technik):
Streifen aus zwei miteinander verbundenen Metallen, die sich bei Erwärmung verschieden ausdehnen.

* * *

Bimetall,
 
feste, durch Schweißen oder Kleben hergestellte Verbindung zweier Metalle. Beim Bimetalldraht sind die Metalle koaxial geschichtet; die äußere Hülle dient dem Korrosionsschutz. Bimetallstreifen bestehen aus zwei aufeinander geklebten oder gewalzten Metallen mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungen (z. B. Stahl und Messing). Beim Erhitzen dehnen sich die beiden Bänder verschieden stark aus, dadurch krümmt sich der Streifen nach der Seite des Metalls mit der geringeren Ausdehnung. Die Krümmungsbewegung derartiger Thermobimetalle bei Temperaturänderung kann daher z. B. zur Temperaturmessung (im Bimetallthermometer) oder zur temperaturabhängigen Steuerung elektrische Kontakte benutzt werden. Bimetallstreifen finden u. a. auch Verwendung bei Temperaturreglern in Zentralheizungen, Kühlschränken, elektrischen Heizkissen, Bügeleisen sowie als Schaltorgan bei Blinklichtschaltern überall dort, wo elektronische Schaltelemente zu aufwendig sind.

* * *

Bi|me|tall, das; -s, -e [aus lat. bi- = zwei u. ↑Metall] (Technik): Streifen aus zwei miteinander verbundenen Metallen, die sich bei Erwärmung verschieden ausdehnen.

Universal-Lexikon. 2012.